Impfzentrum in  der Arena
In der Merkur Spiel-Arena entsteht das Düsseldorfer Impfzentrum / Foto: D.LIVE/ Peter Weihs

Impfzentrum in der Arena

Die Stadt Düsseldorf richtet ihr Corona-Impfzentrum in den Innenräumen der Merkur Spiel-Arena ein. Der Spiel- und Trainingsbetrieb der Fortuna– perspektivisch auch mit Zuschauern – ist gesichert und kann ohne Einschränkungen stattfinden. Es werden weder der Rasen noch die Mannschaftsräumlichkeiten für das Impfzentrum genutzt. In Düsseldorf wurden mehrere optionale Standorte für das Impfzentrum identifiziert. Anhand des Anforderungskataloges des Landes wurde geprüft, welcher Standort diese Anforderungen am besten erfüllt – auch in Hinblick auf Verkehrsanbindung mit ÖPNV, Auto und Fahrrad, Logistik und Barrierefreiheit. Zudem werden unterschiedlich große Räume für die unterschiedlichen Bereiche (Check-In, Vorabaufklärungsgespräche, Wartebereich, Impfbereich) benötigt, und es müssen Bereitstellungs- und Einrichtungsflächen für die Impfteams vorhanden sein, sodass eine hohe Anzahl an Personen gleichzeitig geimpft werden kann.

Erprobte Strukturen

Das ist bei der Merkur Spiel-Arena gegeben. Zudem kann bei der Errichtung und dem Betrieb des Impfzentrums in den Räumen des Stadions auf erprobte Strukturen zurückgegriffen werden, die sich seit Beginn der Pandemie bewährt haben. So haben Feuerwehr, Gesundheitsamt und D.LIVE beispielsweise beim Coronavirus-Diagnosezentrum in der Mitsubishi Electric Halle bereits zusammengearbeitet. „Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat bereits mit dem Diagnose-Zentrum bewiesen, dass sie in dieser Pandemie schnell die notwendigen Infrastrukturen aufbauen kann – daher bin ich mir sicher, dass auch der Aufbau des Impfzentrums funktionieren wird“, erklärt Oberbürgermeister Stephan Keller. Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche ergänzt: „Das Impfzentrum in der Arena trägt hoffentlich auch dazu bei, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt dann auch wieder vor Ort und gemeinsam, bei Sportereignissen als Fans dabei sein können.“ Helga Stulgies, Feuerwehr-Dezernentin und Leiterin des Krisenstab, betont: „Der Anforderungskatalog des Landes, der für das Impfzentrum bis zu 2400 Impfungen pro Tag vorsieht, wird mit diesem Standort besonders gut erfüllt.“

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