„Nachfrage war gewaltig“
Dr. med. Afschin Fatemi und die S-thetic Clinic blicken optimistisch in die Zukunft / Foto: Christian Töller

„Nachfrage war gewaltig“

Als das Wort „Corona“ das erste Mal in den Nachrichten auftauchte, hätte wohl niemand ahnen oder gar wissen können, welche Auswirkungen das neuartige Virus Covid-19 haben würde. Wochenlang mussten zahlreiche Geschäfte geschlossen bleiben. Doch nicht nur Geschäfte, auch Arztpraxen waren in unterschiedlichem Ausmaß betroffen. So verzeichneten bundesweit viele Praxen wegen der Angst vor Ansteckung rückläufige Patientenzahlen.

Die S-thetic Clinic Düsseldorf am Kaiserswerther Markt 25 musste sogar für einige Zeit schließen, da in der Corona-Zeit auf sogenannte elektive, also nicht zwingend notwendige Eingriffe verzichtet werden sollte und musste. „Stattdessen haben wir uns darauf vorbereitet, Corona-Patienten aufzunehmen“, berichtet Dr. med. Afschin Fatemi, Ärztlicher Leiter, Geschäftsführer und Gründer der Gruppe. Das war am Ende nicht notwendig. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter musste die Klinik zwischenzeitlich zwar in Kurzarbeit schicken, stockte das Kurzarbeitergeld aber auf, damit die Mitarbeitenden keine Verluste hatten. „Damit wollten wir auch ein Zeichen setzen, dass es weitergehen wird.“

Inzwischen hat die Privatklinik für Dermatologie, ästhetische und plastische Chirurgie sowie Lasermedizin wieder ihren normalen Betrieb aufgenommen. Insgesamt ist sie gut durch die Schließungszeit gekommen. „Die Nachfrage in der Zeit war gewaltig“, sagt Fatemi. Jetzt kann die Klinik dieser Nachfrage wieder nachkommen. Dennoch gilt: „Was wir in dieser Zeit verloren haben, können wir nicht wieder aufholen.“ Doch klagen möchte Fatemi nicht, im Gegenteil. Zwar glaubt er, dass einige Patienten zunächst ihre Behandlungen noch aufschieben werden, doch insgesamt blickt er optimistisch in die Zukunft: „Wir können wieder ganz normal weitermachen.“

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