„Immer Kontakt gehabt“
An das ganztägige Tragen der Schutzmaske „gewöhnt man sich“, sagt Angelika Böhme / Foto: Christian Töller

„Immer Kontakt gehabt“

Als das Wort „Corona“ das erste Mal in den Nachrichten auftauchte, hätte wohl niemand ahnen oder gar wissen können, welche Auswirkungen das neuartige Virus Covid-19 haben würde. Wochenlang mussten zahlreiche Geschäfte geschlossen bleiben, inzwischen haben viele wieder auf. Dabei wurden die Geschäfte unterschiedlich von den Auswirkungen des „Lockdowns“ getroffen. Zu denen, die komplett schließen mussten und lange Zeit nicht wussten, wann und wie es weitergehen würde, gehören die Friseursalons.

„Mir ging es nicht schlecht, aber entspannt war man trotzdem nie“, berichtet Angelika Böhme vom gleichnamigen Friseursalon an der Grafenberger Allee 165. „Man wusste nicht, wann die Zeit der Schließung zu Ende ist.“ Gefreut hat sich Angelika Böhme, die den alteingesessenen Salon alleine betreibt, besonders über die Unterstützung durch ihre Kundinnen und Kunden. „Diese waren einfach toll! Wir haben immer telefonischen Kontakt gehabt.“ Inzwischen darf Angelika Böhme wieder öffnen. Dass sie dabei den ganzen Tag eine Maske tragen muss, sei zwar „anstrengend, aber man gewöhnt sich daran“. Über fehlende Beschäftigung kann sich Angelika Böhme nicht beklagen: „Ich bin ziemlich ausgebucht.“ Und so schaut sie optimistisch in die Zukunft – auch dank der Treue ihrer zahlreichen Stammkunden.

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