Eine gesunde Mischung
Markus Hüssmann blickt mit seiner Wäscherei Wirtz optimistisch in die Zukunft / Foto: Christian Töller

Eine gesunde Mischung

Als das Wort „Corona“ das erste Mal in den Nachrichten auftauchte, hätte wohl niemand ahnen oder gar wissen können, welche Auswirkungen das neuartige Virus Covid-19 haben würde. Wochenlang mussten zahlreiche Geschäfte geschlossen bleiben, inzwischen haben viele wieder auf. Dabei wurden die Geschäfte unterschiedlich von den Auswirkungen des „Lockdowns“ getroffen. „Wir haben noch Glück gehabt, weil wir auch viele Firmen als Kunden haben“, berichtet Ursula Hüssmann von der Wäscherei Wirtz in Wersten. Doch auch von denen fielen einige als Kunden vorerst weg. Das galt insbesondere für die Gastronomie, aber auch Büros.

„Insgesamt hatten wir während des Lockdowns 50 bis 70 Prozent weniger Wäsche“, sagt Markus Hüssmann, dessen Großvater 1967 die Wäscherei Wirtz aufgekauft und mit der eigenen Wäscherei zusammengeschlossen hatte. Getragen wurde das traditionelle Familienunternehmen in dieser Zeit vor allem von Privatkunden. Dass die Wäscherei an der Werstener Dorfstraße 95 gut durch die Krise gekommen ist, ist unter anderem auch der Tatsache zu verdanken, dass sie im eigenen Gebäude untergebracht ist, so dass keine Miete gezahlt werden muss. Inzwischen kommen nach den erfolgten Lockerungen auch die Gastronomie- und weitere Betriebe zurück. Dank einer gesunden Mischung aus Privat- und Geschäftskunden, zu denen unter anderem Arztpraxen und Apotheken zählen, hat die Wäscherei Wirtz, die auch von Reinigungen Wäsche abholt, nicht nur die aktuelle Corona-Krise überstanden, sondern blickt auch optimistisch in die Zukunft. Eine große Rolle spielt dabei der persönliche Kontakt zu den Kunden. Dadurch kann die Wäscherei auf eine treue Stammkundschaft bauen – was das wert ist, hat sich gerade erst in der Krise wieder gezeigt.

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