Ideen entwickeln, um zu überleben
Schausteller Oliver Wilmering (links, zusammen mit seiner Cousine und seinem Cousin) bietet mit seiner Familie an zwei Standorten in Eller und Oberbilk einen "Imbiss to go" an / Foto: Privat

Ideen entwickeln, um zu überleben

Seit Wochen hält die Covid-19-Pandemie („Corona“) das Land fest im Griff. Neben den Kontaktbeschränkungen mussten auch zahlreiche Geschäfte schließen. Erst mit Beginn dieser Woche folgen erste Lockerungen, Geschäfte bis 800 Quadratmeter dürfen wieder öffnen – wobei nicht alle Branchen darunter fallen, einige müssen auch weiterhin geschlossen bleiben.

Besonders schwierig ist die Situation für Schausteller. Sie leben von Kirmes, Volksfesten und ähnlichen Veranstaltungen, die jedoch bis mindestens 31. August verboten sind. Auch Schausteller Oliver Wilmering ist mit seinem Familienbetrieb davon betroffen. Für ihn und seine Familie heißt es, um das wirtschaftliche Überleben zu kämpfen. „Dafür entwickeln wir derzeit verschiedene Ideen“, berichtet Wilmering. Eine dieser Ideen wird nun umgesetzt. Seit vergangener Woche stehen Wilmering und seine Familie mit jeweils einem „Imbiss to go“ bei den Getränketempeln in Eller (Klein-Eller 27) und Oberbilk (Oberbilker Allee 59). Von montags bis samstags gibt es dort zwischen 12 und 18 Uhr Bratwurst & Co zum Mitnehmen. In den ersten Tagen lief es noch schleppend. „Wir hoffen auf die nächsten Tage und Wochen“, sagt Wilmering. Denn der Erfolg des „Imbiss to go“ wird auch mit darüber entscheiden, ob der Kampf um das wirtschaftliche Überleben erfolgreich bestanden werden kann.

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