Ein modernes Lernumfeld – Erweiterungsbau für das Cecilien-Gymnasium
Freuen sich über den Erweiterungsbau (v.l.): Thomas Geisel, Rita Becker, Dagmar Wandt, Schülersprecher Clemens Wemmer und Burkhard Hintzsche / Fotos: Christian Töller

Ein modernes Lernumfeld – Erweiterungsbau für das Cecilien-Gymnasium

Freude am Cecilien-Gymnasium in Niederkassel: Anfang März weihten Oberbürgermeister Thomas Geisel, Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche, Dagmar Wandt (Leiterin Schulverwaltungsamt) und Schulleiterin Rita Becker den neuen Erweiterungsbau ein. In dem in den vergangenen beiden Jahren entstandenen dreigeschossigen Anbau sind die Mensa sowie neue Klassen-, Fach- und Mehrzweckräume untergebracht. Notwendig wurde der Erweiterungsbau, weil das Cecilien-Gymnasium seit dem Schuljahr 2012/13 um zwei zusätzliche Eingangsklassen auf nun fünf Züge erweitert wurde. Derzeit werden an dem Gymnasium 1035 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

„Das Düsseldorfer Schulbauprogramm führt mich derzeit in fast alle Stadtteile. Mit Investitionen von über einer Milliarde Euro ist Düsseldorf bundesweit Vorreiter bei Modernisierung und Ausbau der Schullandschaft“, erklärte Geisel. „Hiermit reagieren wir nicht nur auf die steigenden Schülerzahlen, sondern investieren vor allem auch in die Zukunft und Attraktivität unserer Stadt.“ Hintzsche ergänzte: „Die Schülerinnen und Schüler des Cecilien-Gymnasiums finden nun nicht nur mehr Platz, sondern auch ein moderneres Lernumfeld vor. Mit dem barrierefreien Umbau des gesamten Schulgeländes setzen wir zudem ein wichtiges Zeichen für Inklusion im Bildungsbereich.“

Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus sind zwei Mehrzweckräume, drei Klassenräume für die Sekundarstufe I sowie die Mensa mit „Cook-&-Chill“-Küche untergebracht. In den beiden Obergeschossen finden sich je sechs Klassenräume sowie die Fachräume für Musik und Kunst. Der Neubau ist über einen gläsernen Verbindungsgang in allen drei Geschossen mit dem bestehenden Schulgebäude verbunden. Das Erweiterungsgebäude wurde in Massivbauweise aus Mauerwerk und Stahlbeton errichtet und verfügt über eine Klinkerfassade. Nach Abschluss der Neu- und Umbaumaßnahmen ist das gesamte Schulgebäude barrierefrei. Im Außenbereich wurden vom Schuleingang bis zu den Gebäudeeingängen taktile Leitlinien eingebaut, die im Inneren des Gebäudes bis zum Sekretariat und zum Aufzug fortgeführt werden. Der Erweiterungsbau wird vom Schulhof ebenerdig erschlossen, alle anderen Eingänge haben Rampen erhalten. Die Raumbeschilderungen sind nicht nur größer als üblich, sondern werden zusätzlich in Brailleschrift ausgeführt. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 12,5 Millionen Euro.

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