Bewegendes Gespräch – Holocaust-Überlebende besuchte Lore-Lorentz-Schule
Die Holocaust-Überlebende Halina Birenbaum berichtete über ihre Erlebnisse / Foto: Yanik Stark

Bewegendes Gespräch – Holocaust-Überlebende besuchte Lore-Lorentz-Schule

Am 30. Januar empfing die Lore-Lorentz-Schule zum zweiten Mal die Holocaust-Überlebende Halina Birenbaum. Wie bereits im Jahr zuvor berührte sie sowohl Schüler als auch Lehrer mit ihrer bewegenden Lebensgeschichte. Die 90-Jährige strahlte große Stärke aus, während sie auf der Bühne des Kom(m)ödchens die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus für einen kurzen Augenblick zurück nach Düsseldorf holte.

Eröffnet wurde das Gespräch durch vier Schüler, die das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz besucht hatten: Einen Ort, an dem Halina Birenbaum Schreckliches erleben musste. Die sichtlich bewegten Schüler schilderten ihre Erfahrungen und Eindrücke. Während das Publikum der Zeitzeugin lauschte, erwähnte diese ihre Autobiografie „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ und von ihr verfasste Gedichte, in denen sie ihre furchtbaren Erfahrungen verarbeitet hat. Sie wolle „denen eine Stimme geben, die keine mehr haben“.

„Wir alle müssen immer wieder aufstehen gegen Antisemitismus und Fremdenhass, wo immer wir ihn erleben“. Wahre Worte von Kay Lorentz, Leiter des Kom(m)ödchens. Diese Einstellung teilt der „Verein der Freunde und Förderer der Lore-Lorentz-Schule“, der sich für solche Projekte einsetzt. Dank Halina Birenbaum wurde den Gästen des Kom(m)ödchens das Unbegreifliche greifbar gemacht – ein Kampf gegen das Vergessen und dafür, dass so etwas Schlimmes nie wieder passiert. Es ist unsere Aufgabe, dies zu verhindern.

Die Autorin des Textes Elena V. Müller und Fotograf Yanik Stark besuchen die Lore-Lorentz-Schule.

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