Ein großes Engagement – Bundesverdienstkreuz für Brita Siebke-Holzapfel
Thomas Geisel (r.) überreichte Brita Siebke-Holzapfel das Bundesverdienstkreuz (daneben Ehemann Harald Siebke) / Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

Ein großes Engagement – Bundesverdienstkreuz für Brita Siebke-Holzapfel

Für ihr jahrzehntelanges Engagement vor allem in der kirchlichen Seelsorge und Hospizarbeit ist Brita Siebke-Holzapfel mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Thomas Geisel überreichte ihr das Verdienstkreuz Anfang Dezember im Rahmen eines Empfangs im Rathaus. Bis zur ihrer Pensionierung 2015 war Brita Siebke-Holzapfel als Realschullehrerin tätig. In dieser Zeit war sie als Beratungs- und Ausbildungslehrerin sowie als Streitschlichterin aktiv. Zudem war sie über viele Jahre Lehrerratsvorsitzende. Seit Jahrzehnten ist sie zudem in der evangelischen Kirche aktiv. 1974 wurde sie zur Prädikantin berufen und ist damit befähigt, den kirchlichen Dienst an Wort und Sakrament auszuüben. Seither leitet sie regelmäßig Gottesdienste sowie Taufen, Trauungen und Trauerfeiern in verschiedenen Düsseldorfer Gemeinden.

Eine besondere Herzensangelegenheit ist für Brita Siebke-Holzapfel die evangelische Kinder- und Jugendarbeit. Derzeit leitet sie gemeinsam mit der Gemeindepfarrerin den Kindergottesdienst in Oberkassel, wirkt an der Konfirmandenarbeit mit und betreut Projekte wie die „Oberkasseler Kinderakademie“, bei der Kinder in verschiedenen Workshops die in ihnen schlummernden Begabungen und Neigungen entdecken und ausprobieren können. Zwei große Weihnachtsgottesdienste in der Oberkasseler Auferstehungskirche bilden den Höhepunkt ihrer jährlichen Kirchenarbeit. Auch hat sie den Vorsitz im Diakonieausschuss inne und ist für die Ökumene aktiv: So hat sie vor gut zehn Jahren das „Christenforum Linksrheinisch“ ins Leben gerufen.

Daneben engagiert sich Brita Siebke-Holzapfel für das Hospiz und das Palliativnetzwerk der Stiftung des Evangelischen Krankenhauses in Düsseldorf. Zudem vertritt sie die evangelische Kirchengemeinde in der „Flüchtlingshilfe Linksrheinisch“, der sie als Gründungsmitglied seit 2015 angehört. Seit ihrer Pensionierung hat sie ihre Flüchtlingsarbeit intensiviert. Sie führt Deutschkurse für Flüchtlinge durch und kümmert sich um deren Integration und Ausbildung.

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