Ein modernes Lernumfeld – Erweiterungsbau am Gymnasium Gerresheim
Foto: Christian Töller

Ein modernes Lernumfeld – Erweiterungsbau am Gymnasium Gerresheim

Kurz vor den Sommerferien war es soweit: Der in 19 Monaten fertiggestellte Erweiterungsbau am Gymnasium Gerresheim (Am Poth 60) konnte der Schule übergeben werden. Bürgermeister Wolfgang Scheffler und der Geschäftsführer der mit dem Neubau beauftragten Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM), Manfred Kornfeld, übergaben Schulleiter Raphael Flaskamp im Rahmen einer kleinen Feier symbolisch einen überdimensionierten Schlüssel. Für die musikalische Unterhaltung an diesem Tag sorgten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums mit einer mit viel Applaus bedachten Vorstellung.

Die Arbeiten am Erweiterungsbau hatten im Oktober 2017 begonnen. Durch den Bau wurde eine Nutzfläche von rund 2200 Quadratmetern neu geschaffen. Zudem wurden im Bestandsgebäude rund 400 Quadratmeter modernisiert. Mit dem Erweiterungsbau hat das Gymnasium zudem einen neuen Haupteingang erhalten. Insgesamt investierte die Stadt zehn Millionen Euro (inklusive der Ausstattung der Räume) in das Projekt. Das Gymnasium Gerresheim wird von 979 Schülerinnen und Schülern in 24 Klassen und durchschnittlich 16 Kursen der Oberstufe besucht. Die Zügigkeit wurde ab dem Schuljahr 2015/16 von vier auf fünf Züge erhöht, weswegen der Erweiterungsbau mit Unterrichts-, Verwaltungs- und Nebenräumen sowie der Neubau einer Mensa mit einer „Cook-&-Chill“-Küche notwendig wurden. Zudem erfolgte ein Umbau der Außenanlagen im östlichen Bereich des Schulhofes an der Gräulinger Straße, auch entstand ein zusätzlicher Parkplatz für die Lehrer.

„Ich freue mich sehr, dass die Zeit des Provisoriums für die Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer ein Ende hat und sich alle auf die neue Schule freuen können“, erklärte Scheffler bei der Übergabe. „Die barrierefreie Erschließung mit einem Aufzug ist für einen Schulbau in der heutigen Zeit selbstverständlich, damit setzen wir auch ein wichtiges Zeichen für Inklusion im Bildungsbereich.“ Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche betont: „Die Baumaßnahmen zeigen anschaulich, wie eine tolle Verbindung von Bestands- und Neubauten gelingen kann. Wir haben an diesem Standort zehn Millionen Euro investiert, um den knapp 1000 Schülerinnen und Schülern zukünftig ein modernes Lernumfeld am gewohnten Platz bieten zu können.“ Die Rekordzeit der Baufortschritte hätte sich auch an der neuen Mensa gezeigt, die im Mai und damit bereits „weit vor der offiziellen Eröffnung“ in Betrieb genommen werden konnte.

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